Wo Glauben Raum gewinnt

St. Georg Hoppegarten St. Hubertus Petershagen St. Bonifatius Erkner WGRg G4Der Pastorale Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ im Erzbistum Berlin verfolgt das Ziel, eine neue nachhaltige Form des Kirche-Seins entstehen zu lassen, um auch in Zukunft die befreiende Botschaft Jesu Christi verkünden und leben zu können. Dabei suchen auch die Mitglieder unserer Pfarrgemeinde aktiv nach Antworten auf die zentrale Frage: Wie kann die Kirche ihren Auftrag auch morgen erfüllen? Im Ergebnis dieses Prozesses werden bis Advent 2020 aus den 105 Pfarreien des Erzbistums in Berlin, Brandenburg und Vorpommern 30 neue Pfarreien erwachsen.

Als erste Stufe begann 2013 die sogenannte Findungsphase, in der wir unsere eigene Pfarrgemeinde und die Orte kirchlichen Lebens in unserem Pfarrgebiet in den Blick nahmen. Aus dieser Art von "Bestandsaufnahme" entstand ein umfassendes Bild unserer Gemeinde. Neben den vielen Aktivitäten und Gruppen in der Gemeinde wurde deutlich, dass auch die Caritas-Stelle in Strausberg, die Militärseelsorge am Bundeswehrstandort Strausberg und natürlich die katholische Grundschule St. Hedwig wichtige Orte des kirchlichen Lebens innerhalb unserer Gemeinde sind.

Weiteres Ziel der Findungsphase war es, die umliegenden Gemeinden zu betrachten und die verschiedenen Konstellationen für einen zukünftigen pastoralen Raum abzuwägen. Schnell wurde klar, dass durch viele gewachsene Beziehungen und gemeinsame Aktivitäten in der Vergangenheit ein gemeinsamer Weg mit den Pfarrgemeinden St. Georg Hoppegarten und Heilige Familie Rüdersdorf beschritten werden soll. Am zu Rüdersdorf gehörenden Gottesdienststandort Schöneiche gab es zudem schon enge Kontakte zur Pfarrgemeinde St. Bonifatius Erkner. So trafen sich Ende 2014 Vertreter der Gemeinden St. Georg Hoppegarten, St. Hubertus Petershagen, Heilige Familie Rüdersdorf und St. Bonifatius zu einem ersten Kennenlernen. In weiteren Gesprächsrunden wurden die Gemeindeprofile ausgetauscht und über die Erfahrungen im Prozess "Wo Glauben Raum gewinnt" berichtet. Ein Zusammengehen als neuer pastoraler Raum wurde denkbar.

Mitte 2015 entschieden die Arbeitsgruppen der vier genannten Pfarreien den möglichen gemeinsamen pastoralen Raum in der eigenen Gemeinde vorzustellen und den Gremien (Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand) zur Abstimmung vorzulegen. In allen vier Pfarreien stimmten die Gremien für den gemeinsamen Weg und so wurde Ende 2015 ein gemeinsames Votum an das Erzbistum Berlin abgegeben.

Im Sommer 2016 wurde das Votum durch das Erzbistum Berlin bestätigt. Am 30. September 2016 eröffnete Erzbischof Dr. Heiner Koch in einem feierlichen Gottesdienst die 3-jährige Entwicklungsphase des pastoralen Raumes.

In dieser Zeit gestalten die weiterhin selbständigen Pfarreien gemeinsam mit den Orten kirchlichen Lebens die Grundlagen für die neue Pfarrei, die am Ende der Entwicklungsphase errichtet werden soll.

Der pastorale Raum in der Karte